Rosen

Rosen – eine Wissenschaft für sich
Rhodologie? Wer sich damit beschäftigt, interessiert sich für die Schönheit der Rose in besonderem Maße. Tausende Gärtner und Gärtnerinnen weltweit erforschen Rosen und erschaffen mittels geschickter Kreuzung neue Arten. Jedes Jahr werden so bis zu fünfzig neue Rosensorten gezüchtet und auf den Markt gebracht, die sich in Schönheit, Farbenpracht und Duft immer wieder übertreffen.

Noch vor wenigen Jahren spielte das Aussehen der Rose die größte Rolle. Heute werden bestimmte Rosensorten beispielsweise auf große Blüten gezüchtet. Auch die erhöhte Widerstandskraft gegen Schädlinge und Krankheiten ist bei der Zucht von Rosen immens wichtig geworden. Neben all den vielen erfolgreichen Neuzüchtungen müssen sich viele Gärtnerinnen und Gärtner aber auch von ihren schwachen und zu kleinen Rosensorten verabschieden, weil sie nicht den Kriterien der Rosenzulassungsstelle (dem Rosen-TÜV) entsprechen.

Unterschieden wird unter anderem zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Typisch für Rosen sind die mit Stacheln bewehrten Äste sowie die typischen Hagebutten-Früchte. Richtig, Hagebutten gehören auch zu den Rosengewächsen. Rosengewächse sind weiter verbreitet, als man meint. In der gesamten Holarktis sind Rosen zu Hause. Und so heißt es: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist viel mehr als nur eine Rose.

Wussten Sie schon?
Auch in der Volksmusik haben viele Künstler in ihren Liedern Rosen als das Symbol der Liebe besungen. Am bekanntesten ist wohl Hildegard Knefs “Für mich soll’s rote Rosen regnen”.

Tipp
Rosen haben Früchte. Die sogenannten Hagebutten sollten Sie bei Ihrer Rose entfernen, weil sie die Pflanze daran hindern, schöne große Rosenblüten auszubilden.